Worlée-Chemie

Firmenprofil

Die Worlée-Chemie GmbH ist als inhabergeführtes Familienunternehmen ein innovativer Entwickler und Produzent von Kunstharzen und Additiven. Die erzeugten Rohstoffe werden über ein weltweites Service- und Vertriebsnetz für die Herstellung von modernen und umweltschonenden Farben, Lacken und Beschichtungsstoffen vertrieben. In den Standorten in Hamburg, Lauenburg und Lübeck werden 250 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen ist ISO 9001, 14001, 50001 und OHSAS zertifiziert und beteiligt sich aktiv am Responsible Care Programm des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).

Innovative Produkte für den Weltmarkt

Kunstharze und die daraus hergestellten Farben, Lacke und Beschichtungen leisten einen großen Beitrag zur Ressourcenschonung,indem sie durch ihre schützenden Eigenschaften die Lebensdauer von Investitions- und Konsumgütern verlängern.

Die Worlée-Chemie produziert überwiegend lufttrocknende Bindemittel, die keinen zusätzlichen Energieaufwand beim Aushärten erfordern.

Mit der Entwicklung wässriger Alkydemulsionen ist es der Worlée-Chemie gelungen, die klassischen Alkydharze, die zum überwiegenden Teil auf nachwachsenden Rohstoffen basieren und in organischen Lösemitteln gelöst werden mussten, ohne qualitative Abstriche als rein wässrige Emulsion anzubieten. Der Anteil petrochemischer Rohstoffe konnte damit von ca. 75 Prozent auf ca. 25 Prozent reduziert werden. An der Substitution des verbleibenden Anteils petrochemischer Rohstoffe durch nachwachsende wird intensiv geforscht. Neben der Ressourcenschonung werden positive klimawirksame Effekte am Ende des Lebenszyklus der Produkte gesehen.

Ausgezeichnet bei Energieeffizienz und Ressourcenschonung

Durch zahlreiche Energieeffizienzmaßnahmen konnte der spezifische Energieverbrauch in 4 Jahren um 14 Prozent reduziert werden. Beispielhaft sind hier eine bessere Wärmeisolierung der Produktionsanlagen, Wärmeschutz durch den Einbau von Schnelllauftoren in den Lagerhallen, Maßnahmen im Bereich der Druckluft- und Dampfversorgung sowie die bedarfsgerechte Steuerung von Anlagen durch den Einsatz der Prozessleittechnik zu nennen. Eine thermische Nachverbrennungslage reinigt nicht nur die Abluft, sondern erzeugt durch die Verbrennung bestimmter Produktionsabfälle einen erheblichen Anteil der benötigten Prozesswärme. Mit dem Bezug von Hochtemperaturwärme aus einer benachbarten Biogas-Anlage werden zukünftig auch erneuerbare Energien genutzt.

Zur Verstärkung der unternehmensweiten Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz und Ressourcenschonung wurde 2007 die Stabsstelle ‚Leiter Energie- und Umweltmanagement’ geschaffen. Besonderer Wert wird aber auch auf eine starke Mitarbeitermotivation gelegt, die zur erfolgreichen Umsetzung von Energiesparmaßnahmen beiträgt und neue Ideen für weitere Aktivitäten in diesem Bereich liefert.

Die erfolgreichen Bemühungen der Worlée-Chemie um Energieeffizienz und Ressourcenschonung fand wiederholt die Anerkennung unabhängiger Experten: Die Studien- und Fördergesellschaft der schleswig-holsteinischen Wirtschaft zeichnete wiederholt Mitarbeiter mit der Umweltschutznadel aus und den Standort Lauenburg als umweltfreundlichen Betrieb. Beim jährlich ausgeschriebenen Responsible Care-Wettbewerb des Landesverbandes Nord des Verbandes der Chemischen Industrie errang die Worlée-Chemie mehrere Auszeichnungen, zuletzt in 2009 den ersten Preis beim Thema ‚Ressourcenschonung’.

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Nur wer seine Umwelt- und Energiebilanz genauso sauber führt wie seine Handels- und Steuerbilanz, wird wirtschaftlich eine Zukunft in Deutschland haben.

Dipl. Ing. Reinhold von Eben-Worlee, Geschäftsführender Gesellschafter

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