Essity

Firmenprofil

Seit Juni 2017 ist das global führende Hygiene- und Gesundheitsunternehmen Essity als eigenständiges Unternehmen an der Stockholmer Börse gelistet. Hervorgegangen ist es aus dem Unternehmen Svenska Cellulosa Aktiebolaget (SCA).
SCA ist ein globales Hygiene- und Forstunternehmen, das Hygieneartikel, Tissueprodukte und Forstmaterialien entwickelt und produziert  durchgehend unter nachhaltigen Gesichtspunkten. Unser Klimaschutzziel sieht vor, bis zum Jahr 2020 die CO2-Emissionen im Vergleich zu 2005 um 20 Prozent zu reduzieren. SCA beschäftigt weltweit rund 36.000 Mitarbeiter und vertreibt seine Produktein etwa 100 Ländern. Zu den bekanntesten Marken zählen TENA und Tork, sowie in Deutschland die Hygienepapiere Tempo, Zewa und Danke.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz

SCA nahm 1929 in Schweden seine Geschäfte als Hersteller von Forstprodukten auf. In dieser ursprünglichen Verbundenheit mit der Natur wurzelt die Verantwortung für Mensch und Umwelt, die im Unternehmen eine lange Tradition hat. SCA Hygiene Products wurde wiederholt unter die 100 nachhaltigsten Unternehmen der Welt gewählt und als eines der drei nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Bereits im Jahr 1987 führten wir Naturschutzrichtlinien ein, die den Schutz der Artenvielfalt als höchste Priorität ansehen. Anfang der 90er Jahre wendete SCA erstmals Life Cycle Assessment an, um die Auswirkungen eines Produkts auf die Umwelt zu untersuchen. 1994 etablierten wir als eines der ersten papierproduzierenden Unternehmen in Europa ISO 14001 und EMAS.
Als Hersteller von Tissue-Erzeugnissen, Hygieneartikeln und Druckpapieren gehört SCA zu einer energieintensiven Branche. Wir arbeiten seit langem systematisch an dem Thema Energieeffizienz.
Schon 2003 wurde das Programm „esave“ in allen europäischen Tissuewerken gestartet. Ziel ist es, bei gleichbleibender Qualität und gleichem Produktionsdurchsatz mit weniger Energieeinsatz zu arbeiten und den Ausstoß an CO2 kontinuierlich zu reduzieren.

Energiespar- und Energieeffizienzprogramm "esave"

2003 wurde unternehmensweit das Energiesparprogramm ESAVE eingeführt, um den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Inzwischen wurden weltweit mehr als 1.300 „esave“ Kleinprojekte umgesetzt, 600 davon in Deutschland. Ziel von ESAVE ist es, den spezifischen Energieverbrauch pro Tonne Produkt bis 2020 im Vergleich zu 2010 um 14 Prozent zu senken. Zwischen 2003 und 2010 haben wir unseren Energieverbrauch in den vier deutschen Werken um sieben Prozent und die CO2-Emissionen um zehn Prozent reduziert.
Unser Programm „esave“ ist integraler Bestandteil aller täglichen Abläufe, unsere Energieeffizienz steht auf einer Stufe mit anderen wichtigen Kernwerten wie Maschineneffizienz und Produktqualität.

Ganzheitlicher Ansatz

2010 wurde „esave“ weiterentwickelt und verfolgt seitdem einen ganzheitlichen Ansatz. Wir betrachten Energieeffizienz nicht als eine Summe einzelner Technologieprojekte, sondern als einen integralen Bestandteil unserer täglichen Produktionsabläufe und unseres ganzheitlichen Unternehmensentwicklungs- und Benchmarkprogramms. Jede einzelne Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ist angehalten mitzudenken, wie wir an unseren Arbeitsplätzen effizienter mit Energie umgehen können. Wenn nur eine kleine Gruppe von Technikern und Ingenieuren sich Gedanken über die Energie-Effizienz macht, können wir unsere ambitionierten Ziele nicht erreichen.

Die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter für das Thema Energieeffizienz erfolgt auf vielfältige Weise. Mit Hilfe von Kostenkatalogen stellen wir dar, wie teuer Energie ist, welchen Anteil diese Kosten an unseren Gesamtkosten haben und wie sich der Energieverbrauch auf die Umwelt auswirkt. Durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse werden unsere Mitarbeiter in die Identifizierung von Energieeffizienz-Potenzialen einbezogen. Eine der wichtigsten Kampagnen ist unser Programm „Eurostar“, das quartalsweise die Werke und Teams mit den größten Einsparungen auszeichnet. Ein ganzheitliches Leistungsmanagement dient dazu, den Energieverbrauch zu erfassen und Effizienzziele zu setzen. Für größere Investitionen in Energieeffizienz gibt es ein zentrales Budget. Doch erfahrungsgemäß geht es häufig nicht darum in neue Technologien zu investieren, sondern unsere Prozess und das Verhalten unserer Mitarbeiter kontinuierlich zu verbessern.

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Jeder Tag ist eine Anstrengung wert für Mensch und Umwelt.

Jan Johansson, CEO und Präsident der SCA GmbH

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