RINN Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG

Firmenprofil

RINN Beton- und Naturstein ist ein Familienunternehmen mit Hauptsitz im hessischen Heuchelheim bei Gießen und wird in vierter Generation geführt. 1900 wurde der produzierende Industriebetrieb für Beton- und Natursteinprodukte gegründet und ist seitdem durch seine innovativen Produkte und sein Nachhaltigkeitsengagement Pionier und Vordenker der Branche. Insgesamt beschäftigt Rinn rund 470 Mitarbeiter an den drei Standorten Heuchelheim, Fernwald-Steinbach und Stadtroda/Jena. Das umfangreiche Sortiment an Betonsteinprodukten kommt im Garten- und Landschaftsbau sowie in der Stadtgestaltung zum Einsatz. Bei den ausgereiften und hochwertigen Produkten mit Oberflächenveredelung steht eine breite Palette an Formaten, Farben, Oberflächenstrukturen und Oberflächenschutz-Systemen zur Verfügung.

Rinn Beton- und Naturstein wurde im März 2016 in die Exzellenzinitiative der Bundesregierung und des DIHK „Klimaschutz-Untenrehmen“ aufgenommen. In seinem Aufnahmebeschluss würdigte der Beirat die Vorbildfunktion von RINN: „Die klimaneutrale Produktion im eigenen Bilanzrahmen und die freiwillige Berechnung des Corporate Carbon Footprint und die systematische Erstellung von EPD sind Bestandteile des täglichen Geschäfts und können Vorbild für andere Unternehmen der Branche darstellen.“

Mitgutem Beispiel voran

Die Betonindustrie ist verknüpft mit einem großen Ressourcen- und Energieverbrauch sowie hohen CO2-Emissionen. Dieser Herausforderung stellt sich Rinn und nutzt als Industrieunternehmen die Wirkungsmöglichkeiten, um die notwendigen Veränderungsprozesse im Markt und in der Gesellschaft in Richtung nachhaltiges Wirtschaften in Gang zu setzen. Mit der CO2-neutralen Produktion an allen Standorten erreichte Rinn 2014 einen wichtigen Schritt in der Nachhaltigkeitsstrategie.

Architekten und Kommunen profitieren von dieser Tatsache: sie können CO2-neutral hergestellte Betonsteinprodukte für ihre öffentlichen Großprojekte ausschreiben. Dies dient all jenen, die für ihre Bauten Zertifikate für nachhaltiges Bauen im Blick haben, wie beispielsweise von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e. V.

Private Bauherren können mit dem Kauf dieser bisher einzigartigen Produkte ihrem Wunsch nach ökologischem Bauen Ausdruck verleihen und so selbst klimafreundlich handeln. Weiterhin konnten bei Rinn, durch eine konsequente Umsetzung von Effizienzmaßnahmen und durch die Nutzung regenerativer Energien, die Emissionen von Treibhausgasen in der Produktion seit 2012 um 53,5 % gesenkt werden.

Um einer zunehmenden Ressourcenverknappung zu begegnen, mischt Rinn seit 2015 dem Kernbeton seiner Produkte bei gleichbleibender Produktqualität 5 % Recyclingmaterial zu. Durch Optimierung des Frischwasserverbrauchs konnte der Wassereinsatz um 45 % gesenkt und der Anteil an Regenwasser auf 7 % erhöht werden – wobei der Gesamtwasserbedarf zu fast 90 % über recyceltes Brauchwasser gedeckt wird.

Als erstes Unternehmen der Betonsteinbranche veröffentlichte Rinn 2013 einen Nachhaltigkeitsbericht, in dem an messbaren Nachhaltigkeitszielen und einer umfassenden Kennzahlenbasis die im Unternehmen verankerte Nachhaltigkeitsstrategie konkret wird. Im August 2015 folgte der zweite Nachhaltigkeitsbericht, der über neue Meilensteine, Maßnahmen und Ziele informiert. Christian Rinn ist überzeugt: „Nur eine auf nachhaltigen Entscheidungen basierende Unternehmensführung wird in Zukunft Erfolg haben.“

Nachhaltigkeit und Klimaschutz

CO2-neutrale Betonstein-Produktion

Anfang 2012 hat sich die Geschäftsleitung von Rinn verpflichtet, eine Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln und alle unternehmerischen Entscheidungen an den drei Säulen der Nachhaltigkeit auszurichten. Es werden ökonomische, ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen miteinbezogen. Dazu gehören neben dem Einsatz regionaler Baustoffe, Wasseraufbereitung und Staubrecycling auch die Nutzung von Erdwärme und die Gewinnung von Solarstrom. So schafft es Rinn, seit 2014 an allen Standorten CO2-neutral zu produzieren.

Die Energiewende im Unternehmen

Die Energiepolitik in unserem Unternehmen beruht auf konsequenter Vermeidung sowie Effizienzsteigerung und gleichzeitiger Umstellung auf erneuerbare Energie.

Durch unser neues Energiekonzept konnten wir den Anteil erneuerbarer Energien auf 57 % steigern und unseren Energieverbrauch seit 2010 um 11,5 % senken. So leisten wir unseren aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

Unsere Maßnahmen:

  • Werkseigene Fotovoltaik deckt 10 % des Energiebedarfs
  • Einsatz von Geothermie
  • Nutzung der Kompressorabwärme
  • Luftrückführung durch Entstaubung mit Feinstfiltern

Nachhaltige Baukultur

Mit unseren Produkten machen wir dem Menschen seine Umwelt zugänglich und ermöglichen die Begegnung auf öffentlichen Plätzen und im privaten Garten. Dafür produzieren wir multifunktionale und ästhetisch hochwertige Bauelemente, die das persönliche Wohlbefinden und den Gemeinschaftssinn steigern. Im Gegensatz zum Bild der menschenfremden Betonwüste fördern wir durch unser Engagement eine städtebauliche Kultur, die auf den Ausbau von belebten Räumen, Fußgängerzonen, Gärten und Parkanlagen ausgerichtet ist und auf individuellen PKW-Verkehr in Innenstädten konzeptionell verzichtet. Durch seine Beständigkeit ist Betonstein, insbesondere für hochfrequente und langfristige Nutzungsanforderungen, der bestmögliche Baustoff.

Barrierefreie Gestaltung

Als einer der ersten Hersteller hat Rinn Produkte für das Bauen ohne Barrieren entwickelt. Dazu zählen Rampen mit Handlauf und Stufen mit andersfarbiger Sichtkante sowie Bodenbeläge für barrierefreie Flächen.

Betonsteinprodukte mit langer Lebensdauer

Dank des hohen Qualitätsstandards bei der Materialauswahl und in der Fertigung gibt Rinn bei den meisten Produkten langjährige Garantien von bis zu 30 Jahren. Bei Produkten mit der Beschichtung RSF 5 mit TeflonTM Oberflächenschutz gewährt Rinn 20 Jahre Garantie auf den Fleck-und-weg-Effekt.

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RINN Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG
Rodheimer Straße 83
35452 Heuchelheim
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Dipl.-Ing. (FH) Johannes Schramm
Energiemanagement-Beauftragter
+49 641 6009-0
Wenn jeder Einzelne Verantwortung für die eigene Handlung übernimmt, dann können wir gemeinsam viel verändern.

Christian Rinn, Geschäftsführer

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