SchwörerHaus KG

Fertighausbau mit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

PROFIL

SchwörerHaus ist eine der ersten Hausbauadressen in Deutschland und Umgebung – besonders beim wohngesunden, energiesparenden Bauen. Wir setzen hier Standards, wie 26 Patente beweisen. Neben den Produkten sind aber auch unsere Herstellungsprozesse ökologisch und effizient ausgerichtet: als geschlossener Kreislauf vom Rundholzstamm aus der Region, Fertigung der Holzwerkstoffe und Häuser bis zur Holzreste-Verwertung im eigenen Biomasse-BHKW.

GRÜNDUNG: 1950
BRANCHE: Hausproduktion
MITARBEITER: rd. 1.700
ANSPRECHPARTNER:
Rainer Henniger
Technische Leitung Holzindustrie
+49 7387 16-343
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Gemeinsam mit meinen Kollegen, mit vielen klugen Köpfen, bauen wir für ein besseres Leben vieler Menschen. 

Rainer Henniger · technische Leitung

AUSGANGSSITUATION

Beim Bau eines Schwörer-Fertighauses werden ca. 35 m3 Holz verbaut. Es kommt weitestgehend aus regionaler, nachhaltiger Forstwirtschaft (PEFC™).

Um verarbeitet zu werden, muss das frische Holz getrocknet werden, was ein relativ energieintensiver und qualitativ anspruchsvoller Prozess ist. Denn nur ein Restfeuchtegehalt von weniger als 15 % garantiert Formstabilität und verhindert Spätschäden am Bau.

 

ZIEL

Obwohl unser Biomasse-BHKW bereits den CO2 -neutralen Strom erzeugt, der für die Trocknung nötig ist, wollten wir den Vorgang effizienter gestalten und den Energieverbrauch reduzieren.

Die hauptsächlichen Nachteile waren bisher:

  • das Setzen von Messsonden im Holz (Arbeitszeit)
  • kontinuierlicher Ventilatorbetrieb (Stromverbrauch)
  • sehr hoher Wärmeverbrauch
  • zum Teil qualitative Probleme bei der Trocknung

 

 

 

 

PROJEKT/MASSNAHME

Einsatz eines innovativen Verfahrens:
Differenzklimatrocknung ist ein relativ neues Konzept, wofür wir allerdings in der Steuerung neue Hard- und Software installieren mussten.

Analyse und Bewertung:
Im ersten Schritt wurden drei unserer 27 Trockner mit dem System ausgestattet, so konnten wir direkte Vergleiche zu unserer bisherigen Trocknung ziehen.

 

 

Zukunft bauen.

ERGEBNIS

  • ca. 20 % weniger Arbeitszeit, da das Setzen der Messsonden nicht mehr nötig ist
  • ca. 15 % weniger Wärmebedarf
  • Reduktion des Stromverbrauchs von durchschnittlich 6.378 kWh (konventionelle Trocknung) auf 3.579 kWh Ob das neue Verfahren auch bessere qualitative Ergebnisse liefert, lässt sich momentan noch nicht sagen – sie sind noch zu uneinheitlich.

 

 

AUSBLICK

Momentan laufen noch weitere Tests mit anderen Anbietern, wir werden aber auf jeden Fall mit dem neuen Verfahren arbeiten.

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