Schöck Bauteile GmbH

Energieeffizienzpotentiale in der Produktion nutzen

 

 

PROFIL

„Zuverlässigkeit trägt“, so heißt das Prinzip der Schöck Bauteile GmbH, die zur weltweit agierenden Unternehmensgruppe mit 19 Produktions- und Vertriebsstandorten gehört. Was einerseits in der Herstellung höchst innovativer Produkte zur Minimierung von Wärme- und Schallbrücken mündet. Und andererseits in einer Umweltpolitik, die grundsätzlich auf Energieeffizienz ausgerichtet ist.

GRÜNDUNG: 1962
BRANCHE: Bauindustrie
MITARBEITER: 700
ANSPRECHPARTNER:
Wolfgang Ackenheil
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 7223 967-471
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Wir wollen mit unseren Produkten einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, Arbeitsplätze schaffen und umweltfreundlich produzieren.

 

Dr. Harald Braasch · Geschäftsführer Technik

AUSGANGSSITUATION

Um solche „Lösungen für die Zukunft zu entwickeln“ – ein weiterer Leitsatz von uns –, braucht man einen konsequenten Ansatz für das Energiemanagement.

So haben wir ab 2007 systematisch ein entsprechendes Monitoring aufgebaut. 2008 mit ÖKOTEC, Berlin, betriebsspezifische Maßnahmen zur Effizienzsteigerung entwickelt. Und daraus mittelfristige Energiesparziele, deren Budgetierung und Umsetzung abgeleitet.

2014 wurde schließlich für die drei Produktionsstandorte in Deutschland ein Energiemanagementsystem (ISO 50001) eingeführt und zertifiziert.

ZIEL

Ausgehend von den Klimaschutzzielen der Bundesrepublik Deutschland wollen wir die CO2 -Emissionen, bezogen auf die Wertschöpfung, sukzessive um 4,8 % p. a. senken.

PROJEKT/MASSNAHME

In der Produktion:

 

  • Neubau von Produktionsgebäuden mit 40 % weniger Energieverbrauch als EnEV-Anforderung
  • neue Anlage zur Herstellung von Betondrucklagern, neue Druckluftanlage mit Wärmerückgewinnung (Halle)
  • Stromerzeugung aus eigener Photovoltaikanlage
  • Minimierung des Gasverbrauchs durch Einsatz einer Holzhackschnitzel-Heizanlage
  • Blockheizkraftwerk
  • zentrale Kälteversorgung für Produktionsanlagen
  • LED-Beleuchtung in den Produktionshallen
  • Einkauf mit Pflichtenheft „Energieeffiziente Elektromotoren“

 

Bei den Produkten:

  • Dämmstoffstärke des „Isokorbs“ erhöht
  • 2016: Materialoptimierung (Combar, Glasfaser-Verbundwerkstoff) für Zug- und Querkraftstäbe des „Isokorbs“ (Materialeinsparung, Steigerung der Produktleistung, Energieeinsparung beim Schweißprozess)

Immerweitervorandenker.

ERGEBNIS

Produktion:

 

  • Einsparung von 1.770 MW (2015) *
  • Senkung der CO2 -Emissionen um 1.107 t bzw. um 25,6 % (zu 2010)
  • Verbesserung der Energiekennzahlen in Halle und Baden-Baden um 50,2 % bzw. 19,4 %
  • überdurchschnittliche Energieeffizienz-Steigerung: ca. 3 % p. a. (autonomer Fortschritt Industrie: 0,8 bis 1,5 % p. a.)

 

 

 

Produkt:
Verbesserung der Wärmedämmleistung des Isokorbs um 50 %: seit 2008 Reduktion des CO2 - Ausstoßes um 1.680 t durch effizienten Einsatz von Rohmaterial. 

AUSBLICK

An allen drei deutschen Standorten sind Investitionen in Gebäude und Anlagentechnik geplant.

So wird z. B. in Baden-Baden ein Verwaltungs-, Besuchs- und Kundenzentrum in Passivbauweise neu errichtet. Unsere Schweißmaschinen werden sukzessive erneuert. Lkw-Verladebuchten mit optimierter Wärmedämmung werden gebaut.

Und vor allem werden unsere Mitarbeiter intensiv in unsere Energiesparmaßnahmen einbezogen – mit neuen Verantwortlichkeitsbereichen, Monitorings und regelmäßigen Fortbildungen.

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