Provinzial Rheinland Versicherung AG

Energie- und Ressourceneffizienz in einer Großküche

 

 

PROFIL

Die Provinzial Rheinland ist eine der führenden deutschen Versicherungen und Marktführer in ihrem Geschäftsgebiet. Nicht zuletzt, weil wir direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, gehört Umweltschutz seit Jahren zu unserer Unternehmenskultur und manifestiert sich in einer umfassenden Strategie: Vermeidung von klimaschädlichen Emissionen, Kompensation der unvermeidlichen, Ausrichtung der Dienstleistungen auf die Folgen des Klimawandels.

GRÜNDUNG: 1836
BRANCHE: Versicherung
MITARBEITER: 2.242
ANSPRECHPARTNER:
Marita Krüssel
Umwelt- und Gesundheitsmanagerin
+49 211 978-1821
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Der Umbau der Großküche war die erste Modernisierungsmaßnahme, bei der neben der Wirtschaftlichkeit auch eine möglichst hohe Energieeffizienz im Vordergrund stand. Ihr Erfolg spricht dafür.

Jörg Funck · Bereichsleiter Personal  
Marita Krüssel · Umweltmanagerin

AUSGANGSSITUATION

In unserem Betriebsrestaurant werden für die Mitarbeiter jeden Tag mehr als 1.200 Mahlzeiten zubereitet.

Wir wollten prüfen, ob durch die Umstellung von Strom auf Gas eine wesentliche Reduzierung von Energieverbrauch bzw. CO2-Emissionen möglich ist. Dabei hat sich gezeigt, dass es nicht damit getan ist, ein oder zwei Herde auszutauschen und die Investitionen für neue Geräte mit den Energiekosten zu verrechnen. Aus diesem Grund wurde die Küche mit allen Geräten und den Produktionsprozessen ganzheitlich unter Umweltkriterien analysiert.

ZIEL

Modernisierung der Großküche und des Betriebsrestaurants unter Klimagesichtspunkten, insbesondere im Hinblick auf Energieeffizienz und Ressourceneinsatz.

PROJEKT/MASSNAHME

Die ganzheitliche Betrachtung aller Faktoren ergab: Elektrogeräte bieten eine nahezu ausgeglichene CO2-Bilanz und deutliche Einspareffekte.
Im Vergleich zum Altbestand verbessert die neue Gerätetechnologie die CO2-Bilanz erheblich.

 

  • Innovatives Sparkonzept für Spülmaschinen: 
    Neue Maschinen mit Wärmepumpen und Chemieeinsparsystemen. Das Warmwasser wird weitestgehend über eine Solarthermieanlage geliefert.
  • Neue Kleinkälteanlage: 
    Mit der entstehenden Abwärme wird Warmwasser für Duschen im Sanitärbereich über ein Wärmerückgewinnungssystem aufbereitet.
  • Austausch des Lüftungssystems: 
    Lüftungsdecke in Kombination mit einem Quelllüftungssystem
  • Unterstützende Steuerung durch Energiemanagementsystem: 
    u. a. um Spitzenlasten abzufangen

 

 

 

 

 

Lecker Strom sparen.

ERGEBNIS

In dieser ersten Phase der Modernisierung der Großküche stand neben aller Wirtschaftlichkeit eine möglichst hohe Energieeffizienz im Vordergrund – und wurde auch erreicht:

  • 20 % weniger Strom pro Mahlzeit
  • 40 % weniger Wasser pro Mahlzeit
  • 100 % klimaneutrale Zubereitung durch Solarwärme und grünen Strom
  • Auszeichnung mit dem Nachhaltigkeitssiegel für Betriebsgastronomie
  • Und zusätzlich wurden feste Ziele für die Vermeidung von deklarierungspflichtigen Zusatzstoffen vereinbart.

 

 

 

 

AUSBLICK

Ausbau unseres Konzepts, indem wir unseren Caterer in seinen Nachhaltigkeitsbemühungen unterstützen.

Wir lernen stetig und zwar „aneinander und miteinander“: Nach dem gemeinsamen Start mit Fokus auf Energieeffizienz und Umweltschutz (Abfallmengen etc.) folgt konsequente Weiterentwicklung über nachhaltigen Einkauf (ressourcenschonend, Bioprodukte, Regionalität, MSC), Aus- und Weiterbildung hin zur „bewussten Ernährung“.

 

 

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