Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Elektromobilität und E-Ladesäulen

 

 

PROFIL

Phoenix Contact ist weltweit Marktführer und Innovationsträger in der Elektrotechnik. Mit einem Produktspektrum, das Lösungen für die Energieversorgung inklusive Wind und Solar, den Geräte und Maschinenbau sowie den Schaltschrankbau umfasst. Wobei rund 80 % der Wertschöpfung an unseren deutschen Standorten erarbeitet werden.
Für uns als Familienunternehmen sind Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung die Basis allen Handelns.

GRÜNDUNG: 1923
BRANCHE: Elektro- und Automatisierungstechnik
MITARBEITER: 14.500
ANSPRECHPARTNER:
Marina Mönikes
Technical Environmental Protection
+49 5235 341-256
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Nachhaltigkeit beginnt mit der Innovationskultur im Unternehmen.

 

Roland Bent · Geschäftsführer Marketing und Entwicklung

AUSGANGSSITUATION

Als Innovationsträger entwickeln wir Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft, z. B. für die Elektromobilität.

Konkret: Komponenten für den Aufbau einer individuellen Ladeinfrastruktur, wozu u. a. statische und mobile Ladestecker plus die fahrzeugseitige Ladeschnittstelle gehören.

Um Erfahrungswerte zu sammeln, testen wir diese Produkte mit 4 Elektrofahrzeugen und entsprechenden Stromladesäulen im Werksverkehr zwischen den Standorten. Diesen Praxistest wollten wir ausweiten und haben unsere Mitarbeiter mit ihren privaten Elektrofahrzeugen einbezogen, die nun während der Arbeit mit Strom tanken können.

ZIEL

In diesem Dauertest für Ladestecker und Ladeinfrastruktur wollen wir weitere Erkenntnisse über den praxisnahen Einsatz der eigenen Produkte und Lösungen erhalten und sie in die Entwicklung neuer Produkte einfließen lassen.

Durch die Erweiterung des Netzes der Stromtankstellen wird zudem ein Anreiz bei den Mitarbeitern geschaffen, Überlegungen zum Kauf eines eigenen E-Autos konkret umzusetzen.

PROJEKT/MASSNAHME

1. Bedarfsermittlung:
Anhand einer Mitarbeiterumfrage – wer besitzt ein E-Fahrzeug (auch E-Bikes), wer will im laufenden Jahr eines kaufen – wurde analysiert, wie groß das Stromladenetz sein muss.

 

2. Technische Umsetzung:
In Blomberg und Bad Pyrmont wird es bei den Ladesäulen Master-Slave-Varianten geben, d.h. man meldet sich am Master an, der Anschluss des Fahrzeugs erfolgt über Slave-Module (Wallbox). Diese Lösung lässt sich ggf. leichter und schneller ausbauen.
Abrechnung via Chip. Die ersten 6 Monate sind kostenlos, danach Ausgabe von Gutscheinen, die unterhalb des Mitarbeiter-Freibetrags liegen, um weiterhin ein kostengünstiges Laden zu ermöglichen. Entwicklung eines ganzheitlichen Abrechnungssystems bei Bedarf.

 

3. Review:
Nach der Testphase von 6 Monaten geben die Mitarbeiter ihr Feedback ab, um Erfahrungen durch die Nutzung der Ladesäulen in den möglichen weiteren Ausbau sowie die Hard- und Software einfließen zu lassen.

Mut zu neuen Wegen.

ERGEBNIS

Nach einer Testphase konnten erste Zahlen ausgewertet werden:

  • Mitarbeiter: 17 Mitarbeiter nutzten das Angebot
  • Ladevorgänge: 600 Ladevorgänge mit Energiebezug
  • Energiemenge: 7.500 kWh – das entspricht einer Kilometerleistung von rund 50.000 km

 

 

AUSBLICK

Nach der Testphase hat das Unternehmen beschlossen, das kostenlose Laden für die Mitarbeiter um ein Jahr zu verlängern.

Zusätzlich werden zwei neue Ladesäulen für die Elektrofahrzeuge der Mitarbeiter am neuen Ausbildungs- und Weiterbildungszentrum in Schieder installiert.

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