MÄRKISCHES LANDBROT GmbH

Regional produziert und Treibhausgasemissionen reduziert

 

 

PROFIL

Umwelt- und Naturschutz ist für MÄRKISCHES LANDBROT unternehmerischer Ausgangspunkt und nicht etwas, das dem eigentlichen Unternehmenszweck nachträglich hinzugefügt wurde. Schon die Idee selbst – ökologische Brote zu backen – schützt unsere natürlichen Ressourcen. Die Auswirkungen unserer Arbeit auf Umwelt und Natur zu minimieren ist also systemimmanent und kontinuierliche Verbesserungen in diesem Bereich sind selbstverständlich.

GRÜNDUNG: 1930
BRANCHE: Herstellung von Backwaren
MITARBEITER: 49
ANSPRECHPARTNER:
Christoph Deinert
Geschäftsführer
+49 172 95715-79
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Neben unserem Qualitätsanspruch ist auch unser Name Programm – Klimaschutzprogramm. Von der Mark Brandenburg in die Metropole, dem wollen wir als Unternehmen gerecht werden.

Christoph Deinert · Geschäftsführer

AUSGANGSSITUATION

Transport ist weltweit für 23 % aller Treibhausgasemissionen verantwortlich – für uns als Pionier der Ökoszene mit starkem regionalen Bezug war klar, dass wir hier einen Beitrag zur Reduktion leisten wollen.

ZIEL

Um die Transportwege kurz zu halten, sollten unsere Zutaten so nah wie möglich aus Brandenburg kommen – „regional“ ist also erste Wahl. Zumal wir selbst unsere Brote fast ausschließlich in Berlin und der umliegenden Region vermarkten.

Wir wollten aber auch, dass jeder Teil der Lieferkette– von den landwirtschaftlichen Betrieben über die Verarbeitung bis hin zum Handel – als Partner in das Projekt einbezogen wird und nachhaltig wirtschaften kann.

 

PROJEKT/MASSNAHME

  • 2007 Mitinitiator von „fair & regional Bio Berlin-Brandenburg“. Ein Zusammenschluss von Landwirten, Verarbeitern und Händlern, um die Weiterentwicklung einer fairen, sozialen und umweltverträglichen Bio-Branche voranzutreiben, später im Märkischen Wirtschaftsbund organisiert.
  • gemeinsame Charta für einheitliche, verbindliche Standards: u. a. regionales Arbeiten, transparentes Handeln, nachhaltiges Wirtschaften. Später im Märkischen Wirtschaftsverbund organisiert.
  • regelmäßige Runder-Tisch-Gespräche mit unseren Landwirten über Liefermengen, Qualitäten und Getreide-Anbauplanung
  • gemeinsame Vereinbarung von Fixpreisen, die Unabhängigkeit von den stark schwankenden globalen Preisen an den Getreidemärkten für Lieferanten und Bäckereien sichern
  • gemeinsame Projekte mit Bauern

 

 

 

 

 

Kurz. Und gut. Und sehr fair.

ERGEBNIS

  • generell höhere Ertragssicherheit für Landwirte, Steigerung der Agrobiodiversität
  • Ca. 90 % unseres Getreides (und anderer Zutaten) kommen von Demeter-Höfen aus dem regionalen Umland (100-150 km Entfernung, Werte Ernte 2015).
  • Insgesamt entsteht so in unserer kompletten Wertschöpfungskette ein CO2 -Ausstoß-Anteil von nur 6,8 % für den Transport.

 

 

AUSBLICK

Kommunikation des „fair & regional“-Siegels, um Ideale und Mehrwert der Aktionsgemeinschaft auch an Verbraucher zu vermitteln.

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