Harting AG & Co. KG

Umfassende Optimierungen der Wärmeversorgung

 

 

PROFIL

Verbindungstechnologie ist essenziell für industrielle Produktionstechnik. Anlagen brauchen Daten, Signale, Power – und bekommen sie mit HARTING Steckverbindern, Geräteanschlusstechnik Netzwerkkomponenten. Ob in der Solarthermie, in Windkraftanlagen, bei Energy-Management-Applikationen, um nur einige zu nennen.
Da ist es nur konsequent, dass Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Produktion Bestandteil unserer Unternehmensvision sind – seit 1996.

GRÜNDUNG: 1945
BRANCHE: elektrische und elektronische Verbindungstechnik
MITARBEITER: 4.200 (weltweit)
ANSPRECHPARTNER:
Günter Behnke
Hauptabteilungsleiter Werksanlagen
+49 5772 47-392
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Wir möchten mit unserem verantwortungsvollen Handeln weitere Unternehmen dazu auffordern, sich konsequenter mit Klimaschutz und Energieeffizienz auseinanderzusetzen. 

Günter Behnke · Hauptabteilungsleiter Werksanlange

AUSGANGSSITUATION

Die HARTING Technologiegruppe betreibt in Espelkamp acht Werksanlagen.

Werk 1 besteht im Unterschied zu den anderen aus 16 Einzelgebäuden, die über ein Fernleitungsnetz durch eine gemeinsame Heizungszentrale mit Wärme versorgt wurden. Diese „historisch gewachsenen“ Gebäude wurden in unterschiedlichen energetischen Standards errichtet. Die anderen, später errichteten Werke bestehen im Wesentlichen aus einem zusammenhängenden Komplex.

Die Auswertung einer vergleichenden Gegenüberstellung des spezifischen Jahres-Heizenergieverbrauchs ergab für Werk 1 einen mehr als doppelt so hohen Energieverbrauch.

ZIEL

Wir wollen die deutschen Standorte generell von fossilen Energieträgern unabhängiger machen und so weit wie möglich klimaneutrale Energie nutzen. Das galt natürlich auch für das Werk 1.

PROJEKT/MASSNAHME

  • systematische Bestandsaufnahme/Ursachenermittlung
  • umfassende Optimierungen an (fast) allen Stellschrauben:
    · Kontrolle der Raumtemperaturen
    · Verbesserung der Gebäudeisolierung
    · Austausch der Verglasung
    · Nutzung der Abwärme aus den Kompressoren
  • komplette Überarbeitung der Heizzentrale: Brennwertkessel von 2,8 MW, Brenner mit gesenkten Stickstoffemissionen eingebaut
  • Austausch der ungeregelten Umwälzpumpen gegen moderne wärmegeführte Pumpen
  • Austausch der gesamten Regelungstechnik
  • Installation eines wärmegeführten BHKWs zur Grundlastabdeckung
  • Verbesserung der Isolierung der Fernwärmeleitungen auf dem Werksgelände
  • Nachrüstung von Wärmerückgewinnungssystemen in den Lüftungsanlagen 

Ähnliche oder gleiche Maßnahmen wurden anschließend auf die anderen Werke übertragen.

Schluss mit Verheizen.

ERGEBNIS

Im Werk 1 ist der Energieverbrauch für die Heizung von 200 kWh/m2 im Jahr 2001 auf 130 kWh/m2 gesenkt worden (Witterungseinflüsse sind kompensiert). 

AUSBLICK

Nicht umsonst heißt unser Claim „Pushing Performance“ – wir erfüllen heute schon die Ziele für 2050 des Klimaschutzprogramms der Bundesrepublik. So liegt unsere Eigenstromproduktion momentan bei 12 % und soll gegebenenfalls nach und nach ausgebaut werden.

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