BSH Hausgeräte GmbH

"Green-Building-Konzept"

PROFIL

Als einer der weltweit führenden Hersteller von Hausgeräten ist die BSH sich ihrer Verantwortung für den Klimaschutz bewusst: Denn mit unseren energie- und wassersparenden Produkten können wir einen maßgeblichen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten. Dieses Thema ist fester Bestandteil unserer Wertschöpfungskette und immer auch eine wichtige Quelle für Innovationen. Was sich auch in den Herstellungsprozessen zeigt.

GRÜNDUNG: 1967
BRANCHE: Elektrogeräte
MITARBEITER: 53.000
(Standort Berlin: 860)
ANSPRECHPARTNER:
Ralf Englisch
Leitung Facility Management und Energiemanagementbeauftragter
+49 30 81402-2590
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Das Technologiezentrum für Wäschepflege ist unser doppeltes Bekenntnis zum schonenden Umgang mit Umwelt und Ressourcen.

Ralf Englisch · Leitung Facility Management und Energiemanagementbeauftragter

AUSGANGSSITUATION

Die Konzernstrategie hinsichtlich Ressourcenschonung und Klimaschutz manifestiert sich nicht nur in den Produkten der BSH. Auch die Standorte selbst, ihre Gebäudekonzepte, zeigen konsequentes Umweltbewusstsein.

Als in Berlin ein neues Technologiezentrum entstehen sollte, war klar, dass hier nicht nur effiziente und zukunftsfähige Waschmaschinen, Trockner und Waschtrockner für den Weltmarkt entwickelt werden sollten. Anspruchsvolle ökologische Standards wurden in die Planung und Realisierung als essenzieller Bestandteil aufgenommen.

ZIEL

Nach dem „Green-Building-Konzept“ sollen Wärme- und Kältebedarf des neuen Technologiezentrums Berlin mit innovativen, nachhaltigen und regenerativen Versorgungskonzepten gedeckt werden. Gleichzeitig sollen aber auch optimale Bedingungen für Forschung und Entwicklung geschaffen werden.

PROJEKT/MASSNAHME

Eckdaten:

  • 32.000 m2 Bruttogeschossflächenkonstanter Betrieb von ca. 1.000 Waschmaschinen/Wäschetrocknern für Entwicklung und Qualitätsprüfung
  • normierte Umgebungsbedingungen, z.T. Klimatisierung der Labore
  • Inbetriebnahme 2011 in Berlin-Spandau
  • Investitionsvolumen 50 Millionen Euro

Das Konzept:
Die Prozessabwärme (Abwasser/Abluft) wird komplett zum Heizen genutzt. So kann bis zu einer Außentemperatur von -1 °C auf fossile Brennstoffe verzichtet werden. Erst darunter – im Schnitt an ca. 20 Tagen/Jahr – wird konventionell (Gas) geheizt. Zur Klimatisierung werden mit Kaltwasser durchströmte Kühldecken – die sogenannte Betonkerntemperierung – eingesetzt. Bei Temperaturen kleiner/gleich 13 °C erfolgt die Kälteerzeugung ausschließlich in „freier Kühlung“ in Kühltürmen.

Weiße Wäsche. Grünes Gebäude. Bessere Luft.

ERGEBNIS

Die Wärme-/Kälteversorgung wurde weitestgehend ohne fossile Brennstoffe realisiert. Bei der Klimatisierung werden erst bei höheren Außentemperaturen Kältemaschinen nötig. Die Reduktion der Treibhausgasemission ist beträchtlich: so viel wie 696 Mittelklasse-Pkws pro Jahr ausstoßen (CO2-Emission von 150 g/km und 15.000 km/a).

AUSBLICK

Optimierung der Anlagen hinsichtlich ihrer Effizienz und Verfügbarkeit. Dazu auch Aufbau eines Kennzahlenmanagements (KPIs), um Anlagen und Verbesserungsmaßnahmen zu bewerten.

Zukünftig wird auch mithilfe des Energiemanagementsystems nach DIN EN IS O 50001 die Belegschaft bei der Generierung von weiteren Ideen zum Energiesparen einbezogen und die Verbesserungen werden systematisch und nachhaltig umgesetzt.

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